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Kunst als Investitionsmöglichkeit zu sehen, ist ein vergleichsweise junges Phänomen. Erst seit den 1980ern gibt es nicht nur Sammler, die auch hohe Preise aufgrund eines ideellen Wertes in Kauf nehmen, sondern auch Anleger, die erwarten, dass sie die Kunstwerke zu einem späteren Zeitpunkt für viel Geld verkaufen können. Doch lohnt sich Kunst als Investment auch für Privatanleger?

 

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(c) thurnhofer.cc - Bilder von Lothar Kaspar Wurm

 

Der größte Vorteil dürfte für Privatanleger der ästhetische Aspekt sein. Wer Künstler kauft, die er selber mag, kann die Werke nutzen, um damit seine Wohnung oder sein Büro zu verschönern. Außerdem ermöglichen Kunstinvestments vielen Menschen, ihr Hobby gewinnbringend zu nutzen. Wer sich ohnehin für Kunst interessiert und sich gerne mit Gemälden umgibt, kann sein Wissen ganz anders anbringen und mit Freude nach Rendite versprechenden Künstlern suchen.

 

In den letzten Jahrzehnten befindet sich der Kunstmarkt zudem in einem stetigen Aufwärtstrend, ohne dass unbedingt eine Blase zu befürchten wäre. Die Auktionspreise steigen stetig und immer mehr Künstler und Galeristen können von der Kunst leben. Dies wird von vielen Seiten allerdings nicht als Blase gesehen, sondern eher mit Musik verglichen, deren Markt ebenfalls stetig weiter existiert, die aber bereits seit Jahrzehnten wesentlich besser vermarktet wird. Auch wenn der Markt seit Jahrzehnten wächst, bedeutet dies also nicht zwangsläufig eine Überbewertung, auch wenn diese in einzelnen Bereichen natürlich nicht ausgeschlossen werden kann.

 

Wer als Privatanleger in Kunst investieren möchte, muss verschiedene Herausforderungen überwinden, wenn er dabei tatsächlich erfolgreich sein möchte. Selbst wenn ein Privatanleger versucht, sein Hobby gewinnbringend zu nutzen, bleibt sein Wissen in der Regel hinter denen der Galeristen und andere Verkäufern zurück.

 

Wichtig ist als Einsteiger, den Horizont möglichst umfangreich zu erweitern. Galerien, Museen und Ausstellungen bieten sich an, um einen guten Überblick über die verschiedenen Stilrichtungen und auch Preise zu bekommen. Wer in Kunst investieren möchte, sollte Kunstmessen im Blick behalten. Darüber hinaus gibt es in Deutschland mehr als 270 Vereine, die sich der Kunst verschrieben haben.

 

Aber Kunstvereine sind meist nicht gewinnorientiert und daher auch weniger an Investment-Fragen interessiert. Das Investment-Portal aktien.net ist dafür die richtige Adresse. Die wichtigsten Fragen zu Investitionen in Kunst werden hier übersichtlich beantwortet.

 

 

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