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Wien - 16.2.2018 - Anlass für die Outdoor-Ausstellung "Sharing Heritage: Labyrinths in Europe" ist das Europäische Kulturerbejahr 2018. Die Outdoor-Ausstellung besteht aus einem begehbaren Labyrinth (33 m), das aus 400 Pflanzen gestellt wird. In seiner Mitte steht die keramische Skulptur „Nutshell“ (Ausführung: Marie Janssen) und leise Musik erklingt. Im Aussenraum zeigen Litfasssäulen 50 Labyrinthe der europäischen Kulturgeschichte - vom historischen Mosaik bis zur aktuellen Kunstinstallation!

 

Auf startnext.com läuft bis Anfang März 2018 eine Crowdfunding-Kampagne für das Projekt mit einem Funding-Ziel von 20.000 Euro. Ziel der Outdoor-Ausstellung "Sharing Heritage: Labyrinths in Europe" ist es, alle Menschen anzusprechen und einzuladen - unabhängig von Einkommen, Herkunft und sozialem Hintergrund. Durch den freien Eintritt und die Präsentation auf dem zentralen Schwarzenbergplatz wollen die Organisatoren ein inklusives und partizipatives Erlebnis schaffen.

 

Kernteam:

Inge Vorraber - Visuelle Gestaltung

Marie Janssen - Keramische Objekt "Nutshell" & Film

Tina Zickler (Foto) - Konzept, Organisation und Realisierung

Screen Zickler Tina

 

Das Labyrinth gehört zu den kulturellen Urschätzen der Menschheit. Es ist ein über 5.000 Jahre altes Symbol für den menschlichen Lebensweg. Es hat seinen Ausgangspunkt im Mittelmeerraum und man findet es in Europa in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen: vom Graffito in Pompeji, über römische Mosaiken, gotische Labyrinthe in Frankreich, die „Trojaburgen“ in Skandinavien und die Rasenlabyrinthe in Großbritannien. Ausgehend von Europa hat sich das Labyrinthsymbol bis hin nach Russland, Syrien, Afghanistan, Indien, Sri Lanka, Indonesien, Mexiko und USA verbreitet.

 

Ein Labyrinth ist kein Irrgarten! Im Labyrinth gibt es nur einen Weg, der über scheinbare Umwege zur Mitte führt. Es gibt darin keine Sackgassen noch Wegkreuzungen. "Umwege erhöhen die Ortskenntnis" - das labyrinthische Prinzip!

 

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MORAL 4.0