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Zu den Top 100 der Lettischen Kunstszene zählt Igor Leontjew, geboren am 12.10.1957 in Riga. Der Künstler vereint brillante Technik mit der Originalität seiner Bild-Ideen, die er mit scheinbarer Leichtigkeit in unterschiedlichen Stilen umsetzt. Als „Gerhard Richter Lettlands“ könnte man ihn lobend hervorheben, anderseits würde man Leontjew mit diesem Vergleich „schubladisieren“ und einengen.

Leonjtew_Selbstportrait

 

Der Künstler spielt mit Stilen, lässt sich aber nie zu einem postmodernen Stilmix hinreißen. Er malt surreale Traumwelten in der Tradition von Ernst Fuchs, realistische Porträts im Stile von Jan Vermeer, sowie abstrakte Kompositionen im Geiste Wassiliy Kandinskys. Leontjew malt meist altmeisterlich mit vielschichtigem Farbauftrag um die Farbintensität zu erhöhen, nutzt aber bei expressiven Arbeiten auch gerne Alla-Prima-Malerei.

Die genuine Malweise im Stile Igor Leontjews zeigt sich in seinen Bildern mit mosaikartig aufgelösten Figuren, die in ihrer Plastizität trotz plakativer Farbkontraste sehr naturalistisch wirken. Beispielhaft dafür ist sein Bild „Danae“ aus dem Jahr 2011. Danae sitzt im Vordergrund, ihre Haare sind feurig rot, der Körper leuchtend gelb mit Blautönen in den Schattenbereichen – eine Farbkombination, die kaum als „natürlich“ bezeichnet werden kann und trotzdem einen lebendig-realistischen Gesamteindruck beim Betrachter erweckt. Zeus als Januskopf, ebenso fein ziesliert in kalten Blautönen, lässt trotz dieser „jenseitigen“ Farbpalette ein menschliches, allzumenschliches Antlitz erkennen.

Kontakt:

Hubert Thurnhofer - der Kunstraum

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www.thurnhofer.cc

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