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Die Sammlerleidenschaft des russischen Immobiliendevelopers Alexander Reznikov begann mit Ankäufen der zweiten russischen Avandgarde. Parallel dazu richtete sich sein Interesse auf junge Kunst sowohl aus Russland als auch aus seiner Wahlheimat Österreich.

Abseits seiner persönlichen Präferenzen als Kunstsammler initiierte er den ALEXANDER REZNIKOV AWARD für KünstlerInnen unter 35 Jahren, in Kooperation mit der Online-Kunstzeitung artmagazine.cc und Galerie Ernst Hilger / hilger contemporay, Wien. Die Vergabe erfolgte 2008 in Form von drei Ankaufspreisen in der Höhe von insgesamt 30.000 Euro. Eine internationale Jury wählte Werke von Deborah Sengl, Moussa Kone und den Zwillingen Maria & Natalia Petschatnikov.

Die in seiner Sammlung enthaltene zeitgenössische Kunst aus beiden Ländern sollte durch Ausstellungen und Dauerleihgaben ebenso wie durch Schenkungen an Kunstinstitutionen öffentlich zugänglich gemacht werden. Immehin gab es eine Ausstellung 2009 im Wiener Künstlerhaus. Seither ist es wieder still um diese Sammlung geworden.

Quellen: esel.at und derstandard.at

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