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Von 13. November 2020 bis 31. Januar 2021 läuft in der „Kunststation Dubulti” in Jurmala (Lettland) die größte Einzelausstellung der Künstlerin Sigita Daugule. Die Ausstellung trägt den schlichten, aber signifikanten Titel “Painting”.

Kuratorin der Ausstellung ist Inga Šteimane.

Sigita Daugule Malerei Museumsansicht 500

 

Sigita Daugule präsentiert großformatige Ölbilder, deren Inhalt einem verschlüsselten Tagebuch ähnelt. Ihre Technik besteht aus dem wiederholten Auftragen und Entfernen von Farben und Lacken; viele Bilder bestehen aus dutzenden Schichten.Laut Kuratorin Inga Šteimane ist Sigita Daugule (geboren 1971) eine Künstlerin, die oft vor dem Publikum flüchtet und sich in einer pedantischen Alltagsordnung versteckt. Ihr Leben beruht auf dem Prinzip “Malerei und der Rest”. Alles - von den Tauben am Dach, dem Rosenkohl im Garten bis hin zu Telefongesprächen, Fotografien, Spaziergängen und das leidenschaftliche Lesen von Büchern - spielt eine Rolle bei der Entstehung der Kunstwerke von Sigita Daugule.

 

Sigita Daugule Painting Museum 500

 

Nach ihrem Masterabschluss an der Lettischen Akademie der Künste im Jahr 1998 (Indulis Zariņš und Aleksejs Naumovs Monumental Painting Workshop) lebte und malte Sigita Daugule drei Jahre in Österreich und Deutschland und erhielt Stipendien von KulturKontakt Austria (1999, 2000) und “Quartier 21”im Wiener Museumsquartier (2010) in Wien, sowie das Künstlerhaus Lukas Stipendium im Arenshop (2001). Die Gemälde von Sigita Daugule befinden sich in der Sammlung des Lettischen Nationalen Kunstmuseums sowie in Privatsammlungen – der Swedbank-Kunstsammlung, der Zuzāni-Sammlung und anderen. Die Künstlerin wurde seit 1998 durch zahlreiche Einzelausstellungen in ganz Europa bekannt. Sie nimmt an Projekten teil, darunter an der Ausstellung “Gemälde des Jahres” in der Galerie Agija Sūna.

 

Sigita Daugule Rabbit 500

 

Sigita Daugules Interesse an Kunstgeschichte führte zur Publikation der Biografie von Jānis Liepiņš, den legendären alten Meister der lettischen Malerei (erschienen 2015). Ihre eigene erste große reich bebilderte Monografie wurde 2017 veröffentlicht (beide “Neputns”). Seit Anfang der 2000er Jahre arbeitet sie mit der Wiener Galerie Kunstraum (thurnhofer.cc) zusammen.

 

Die „Kunststation Dubulti” ist seit 2015 in Betrieb, als multifunktionaler öffentliche Raums in einem Gebäude aus den1970er Jahren, das für seine markante Betonsilhouette bekannt wurde. Die „Kunststation Dubulti” organisiert Einzelausstellungen und konzeptuelle Projekte der besten lettischen Künstler. Das Programm wird mit Unterstützung des Stadtrats von Jurmala durchgeführt. Die Gründerin der „Kunststation Dubulti” ist die Kunsthistorikerin Inga Šteimane.

 

Sigita Daugules Einzelausstellung “Painting” ist vom 13. November bis 31. Januar täglich von 9.00 bis 18.30 Uhr in der „Kunststation Dubulti” zu sehen.

 

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