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6.10.2026 - FAZ.de am 2.10.2026 bringt die Headline „Weshalb macht in Wien eine Galerie nach der anderen dicht?“ Namentlich genannt werden zwei ausländische Filialen und zwei eingesessene Player – von rund 300 Galerien der Stadt.

 

KI Gemini bestätigt: Seit Anfang 2025 haben in Wien mehrere namhafte Galerien und renommierte Kunstinstitutionen dauerhaft geschlossen oder das klassische Galeriemodell aufgegeben. Hintergrund ist eine anhaltende Flaute auf dem zeitgenössischen Kunstmarkt sowie der Ausfall wichtiger Sponsoren.

Zu den prominentesten Schließungen und strukturellen Aufgaben gehören:

  • • Bank Austria Kunstforum Wien: Die traditionsreiche Ausstellungshalle auf der Freyung stellte ihren Betrieb mit Ende August 2025 ein. Auslöser war der Wegfall von Sponsorengeldern im Zuge der Signa-Insolvenz.
  • • Galerie Eva Presenhuber: Die renommierte Zürcher Galerie schließt ihre Wiener Dependance in der Lichtenfelsgasse mit Ende Oktober 2026 aufgrund hinter den Erwartungen zurückgebliebener kommerzieller Entwicklungen.
  • • Galerie EXILE: Die 2018 von Berlin nach Wien übersiedelte Galerie von Christian Siekmeier beendet ihren regulären Ausstellungsbetrieb nach dem Festival Curated by im Oktober 2026.
  • • Galerie Zeller van Almsick: Die 2017 gegründete Galerie am Franz-Josefs-Kai schließt ebenfalls nach dem Curated by-Festival im Oktober 2026 wegen mangelnder wirtschaftlicher Perspektiven auf dem aktuellen Markt.
  • • Galerie Emanuel Layr: Layr schließt zwar nicht gänzlich, löst aber im Herbst 2026 seinen klassischen Galerienstandort in der Singerstraße auf. Er zieht an den Ring, um dort abseits des traditionellen Ausstellungs- und Messebetriebs neue Salon- und Projektformate zu erproben.

Zudem ist der Wiener Kunstmarkt durch das Ausbleiben großer Messen im Jahr 2026 stark im Umbruch, da sowohl die Viennacontemporary als auch die Spark Art Fair für 2026 abgesagt wurden bzw. pausieren.

 

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