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Die Sammlung der Generali Foundation besteht aus rund 2.100 Werken von 180 internationalen KünstlerInnen. Im Gegensatz zu der bei Museen bestehenden Zielsetzung, einen geschlossenen Überblick zu bieten, profiliert sich diese ausschließlich private Sammlung durch Schwerpunkte auf einzelne künstlerische Positionen in Verbindung mit spezifischen Themenstellungen.

 

Der Ausstellungsbetrieb der Generali Foundation in Wien wurde mit Ende Juni 2014 eingestellt. Die Sammlung wird seit 2014 im Museum der Moderne Salzburg präsentiert.


Einige Werke der Sammlung reichen bis in die 1950er und 1960er Jahre zurück. Die „AkteurInnen“ dieser als historisch zu begreifenden Geschichte der Postavantgarde der 1960er und 1970er Jahre treffen auf jüngere KünstlerInnen und erfahren als Pioniere aktueller Praxen und künstlerischer Verfahrensweisen eine Re-Vision und Repositionierung.

Die Sammlung legt ihr Hauptaugenmerk auf konzeptuelle Tendenzen der Avantgarde der 1960er und 1970er Jahre sowie konzeptuelle und performative Aspekte in der Kunst der Gegenwart, den Grenzbereich von Kunst, Architektur und Design und auf künstlerische Positionen, welche die Rolle der Medien und gesellschaftliche Mechanismen analysieren und kritisch befragen.

Am 23.1.2014 schreibt Almuth Spiegler in "Die Presse": "Ende 2015 wird die Generali Foundation mit Sack und reduziertem Pack ins Museum der Moderne am Mönchsberg siedeln. In die offenen Arme der Gründungsdirektorin dieser international renommiertesten Firmensammlung für Konzeptkunst. Sabine Breitwieser, 2007 in Unfrieden aus der Generali Foundation ausgeschieden, hat heuer die Leitung des Museums übernommen. ... 

Unterm Strich bleibt für die Generali jedenfalls eine saftige Einsparung. Wurden in Wien zwölf Mitarbeiter beschäftigt, sollen in Salzburg nur noch drei finanziert werden. Die Kosten für Infrastruktur und Raum fallen weg – was mit ihm passiert, ist unklar. Nur das Budget für Ausstellungen und Ankäufe bleibt gleich (Summen werden keine genannt). Damit kann Breitwieser jetzt einkaufen gehen. In 25 Jahren, wenn der Leihvertrag der Generali mit dem Land Salzburg ausläuft, wird die Sammlung also gewachsen sein. Ob und wie viel im Wert, wird auch davon abhängen, wer Breitwieser nachfolgt, ihr Vertrag läuft fünf Jahre. Dann hat die Politik das Sagen."

 

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Walter Pichler, Apparat, 1967

 

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Bruno Gironcoli, Ohne Titel, 1966

Generali Foundation
Verein zur Förderung von Kunst und Kultur
Wiedner Hauptstraße 15
1040 Wien

http://foundation.generali.at/

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