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„Einen bedeutenden Sammlungszuwachs meldet die Wiener Albertina: Der deutsche Kunsthändler, Galerist und Ausstellungskurator Rafael Jablonka hat sich entschlossen, seine über 400 Werke der amerikanischen und deutschen Kunst der 80er Jahre umfassende Sammlung in eine an der Albertina verankerte Stiftung einzubringen. Schon 2020 werden die Arbeiten in mehreren Ausstellungen zu sehen sein. … 'Für Wien ist die Sammlung kunsthistorisch unendlich wichtig', freute sich Albertina-Generaldirektor Klaus Albrecht Schröder darüber, dass Jablonka, der seine Galerien in Deutschland 2017 geschlossen hat, sich nicht für Köln, Warschau oder Nürnberg, wo man sich überall Hoffnungen gemacht hatte, sondern für Wien als Standort der "Rafael und Teresa Jablonka Stiftung" entschieden habe.“ Dies berichtet die Wiener Zeitung am 29.7.2019.

"Ich wollte für die Künstler, von denen ich hoffe, dass sie in 30 oder 50 Jahren für die Menschen ebenso wichtig sein werden wie heute Picasso, das beste Museum, jedenfalls das richtige haben", sagte Rafael Jablonka laut Presseinformation. Neben 240 Arbeiten des japanischen Fotografen Nobiyoshi Araki umfasst die Sammlung u.a. Werke von Mike Kelley, Philip Taaffe, Roni Horn, Francesco Clemente, Richard Deacon, Damien Hirst, Richard Avedon, Andreas Slominski.

 

500 screen Albertina Jablonka

 

Hintergrund-Infos aus wikipedia: 1988 gründete Rafael Jablonka eine eigene Galerie in Köln, in dem von Max Hetzler in Auftrag gegebenen, von Oswald Mathias Ungers entworfenen Haus in der Venloer Straße 21. 2010 erwarben Rafael und Teresa Jablonka in Hürth, in der Nähe von Köln, die profanierte, von Gottfried Böhm 1954–56 erbaute Pfarrkirche St. Ursula, die sie zu einem Ort für zeitgenössische Kunst umbauen ließen und in "Böhm Chapel" umbenannten. Im Jahr 2010 erwarb Rafael Jablonka im Tiroler Ort Mösern ein rund 3000 Quadratmeter großes Grundstück am Waldrand, um ein Haus für Künstler, einen Ausstellungsraum zu realisieren. Das 100 Quadratmeter große Ferienhaus T. ist gleichzeitig Architektur, Skulptur und Installation oder ein „objet d’architecture“.[9] Die begehbare Skulptur dient nicht in erster Linie als Wohnraum, sondern soll als Rückzugs- und Denkraum zum Verweilen und Nachdenken genutzt werden.

 

 

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