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Kann eine Künstlerin über Wasser gehen? Immer hatte Galina Schwaiger den Traum, die vorgegebenen Grenzen zu überschreiten. Nun ist es ihr gelungen, und zwar dank der Floating Piers, die Christo auf dem Iseosee im Juni installiert hat. „Ich hatte die Möglichkeit wie Jesus auf dem Wasser zu gehen. Ein wunderbares Erlebnis der Schwerelosigkeit, einfach genial!“ Mit diesem Erlebnis charakterisiert die Künstlerin auch ihr eigenes Werk, das stark geprägt ist von ihrem Bedürfnis nach Freiheit und der Überwindung von Grenzen.

 

Geboren 1967 in Wladikawkas im Süden Russlands, nahe der Grenze zu Georgien, studierte Galina hier und in Tiflis Kunst. Die akribische, akademische Ausbildung war eine großartige Schule, bot aber wenig Freiraum zur individuellen Entfaltung. „Ich wollte immer ausbrechen, so gab es oft Probleme mit meinen Professoren“, erinnert sich die Künstlerin an ihre Studienjahre, die zusammen fallen mit der Epoche des Umbaus, die als „Perestrojka“ in die Geschichtsbücher eingegangen ist.

 

Galina im Atelier 500

 

Seit 1993 lebt Galina Schwaiger in Deutschland. Die erste Ausstellung in ihrer neuen Heimat war bereits ein Jahr später, seit 2012 betreibt sie ihre eigene Galerie GALA in Fürth. In den vergangenen fünf Jahren hat die Künstlerin mit ihren Ausstellungen immer öfter die Grenzen Deutschlands überschritten und ist nun mit ihren Werken, vorwiegend Ölmalerei und Aquarell, auch in Italien, Frankreich und Österreich regelmäßig vertreten.

Kontakt:
Galina Schwaiger

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Galina Schwaiger

(c) fotodienst - Galina Schwaiger bei der Eröffnung der Parallelaktion 2016

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Künstler des Monats:

Paul Kaminski

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