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In der Kuchlerhaus History spielt neben dem Glasermeister Peter (alias P1) auch seine Frau Hilde eine zentrale Rolle. Fasziniert von Tiffany Glas, das in den 1960er Jahren en vogue war, hat sie die Glaserlehre nachgeholt. In dutzenden Kunstkursen hat sie sich in Mosaik und Hinterglas, aber auch Seidenmalerei und Bauernmalerei weiter gebildet. Seit etwa zehn Jahren bevorzugt sie Ölmalerei und Mosaikarbeiten. Hilde kann geradezu als Personifizierung jener Generation gesehen werden, für die lebenslanges Lernen zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist.Ihr Hang zum Kreativen war Basis dafür, den Wandel in den 1980er Jahren erfolgreich zu meistern.

 

1996 wurde die Galerie mit einer Ausstellung von Ernst Fuchs eröffnet, 1998 folgten Arik und Timna Brauer und 2000 die legendäre Ausstellung mit Modeschau von Dina Larot. 2001 wurde das Heißglasstudio eröffnet, das heute in das Museum integriert ist. So schließt sich im Glasmuseum der Kreis von Tradition und Innovation. Hier können Besucher einerseits die Jahrtausende alten Traditionen des Glashandwerks kennenlernen und in den Wintermonaten miterleben, wie die  Künstler des Hauses neue Werke schaffen.


Heute ist das Kuchlerhaus die größte Glasgalerie in Österreich und die Gläserne Burg das einzige rein privat finanzierte Museum in Niederösterreich.

Hilde Kuchler Sezession Mosaik 250

Glasgalerie Kuchlerhaus
Pottendorfer Straße 24-28
2483 Ebreichsdorf-Weigelsdorf (Niederösterreich)

kuchlerhaus.at

Hilde Kuchler
Secession
Glasmosaik mit Smalten, 180 x110 cm

120 Kasakov Ein Narr

Künstler des Monats:

Andrej Kasakov

im Schloss Reichenau

26.7. bis 23.8.2020