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Die sieben Todsünden hat Aigerim Beken zum Thema ihrer neuesten, großformatigen Bildserie gemacht. Dabei interessiert sie sich weniger für den katholische Katechismus, der für Todsünden entsprechende Strafen im Jenseits androht. Vielmehr zeigt die Künstlerin, dass Todsünden das Diesseits, unseren Alltag stärker denn je prägen. Mit deutlichen Aussagen hat sich Beken, geboren 1971 in Astana (Kasachstan), als politische Künstlerin positioniert.

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In den ersten Jahren der postsowjetischen Ära hat Aigerim Beken am Moskauer Surikov-Institut studiert, das sie 1995 mit Auszeichnung absolvierte. Danach unterrichtete sie am Kunstcolleg in Almaty, bis sie private Bande nach Österreich führten. Seit 15 Jahren lebt und arbeitet sie in Wien. Ihre Entwicklung ist inter-national, d.h. ihre Themen sind zwischen den nationalen Identitäten angesiedelt. Aigerim malt klassische Porträts (auch nach Auftrag), archetypische Symbolbilder, schamanistische Motive und nun die gewaltigen Todsünden.

Auch wenn sich in Bekens Serie starke biblische Motive finden („Hochmut kommt vor dem Fall“, Sprüche 16,18), so liegen die kritischen Intentionen der Künstlerin doch näher bei den sieben Todsünden, die Mahatma Gandhi als destruktive Kräfte in unserer Welt gesehen hat: Reichtum ohne Arbeit + Genuss ohne Gewissen + Wissen ohne Charakter + Geschäft ohne Ethik + Wissenschaft ohne Menschlichkeit + Religion ohne Opferbereitschaft + Politik ohne Prinzipien.

 

Aigerim Beken
Taborstraße 38/2/21
A-1020 Wien

 

+43 (676) 5006028

 

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http://aigerim-beken.com/

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Siehe auch: Kinder.Kunst.2012 - Malkurse für Kinder

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im Schloss Reichenau

26.7. bis 23.8.2020