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Die Sammlung Infeld betrifft vorwiegend moderne und zeitgenössische Kunst, sie besteht seit Mitte der Sechziger Jahre. Die ersten Bilder hat Peter Infeld gemeinsam mit seiner Mutter Margaretha angekauft. Inzwischen hat die Sammlung einen Umfang von über 3000 Stück Gemälden und Skulpturen.Neben Werken von Andy Warhol, Arnulf Rainer, Alfred Hrdlicka, Hundertwasser und Picasso, besteht die Sammlung aus einer eindrucksvollen Anzahl an Werken "Naiver Kunst" vor allem aus Kroatien, Werken der "Art Brut" und der größten Sammlung der "Wiener Schule der Phantastischen Realisten". Seit 1997 ist die Sammlung in eine Stiftung eingebracht und gelangt seither nach und nach an die Öffentlichkeit.

Im Februar 1996 begann Gerhard Kisser als freiberuflicher Mitarbeiter die von Peter Infeld gesammelten Kunstwerke zu inventarisieren, zu archivieren und zu fotografieren (zu Beginn noch analog mit einer großformatigen Linhof, später digital mit Nikon D2x). Peter Infeld, Inhaber der Musiksaiten-Produktion Thomastik-Infeld GmbH stellte dafür in seiner Firma die entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung, die im Laufe der Zeit zu funktionierenden, alarmgesicherten, klimatisierten Depots umgebaut werden konnten. Kisser benötigte mehrere Jahre, um Tausende Kunstwerke von etwa 850 in der Sammlung vertretenen Künstlern und Künstlerinnen aufzunehmen und in einer eigens erstellten internen Datenbank zu erfassen.

Ab 1998 wurden die Werke der Sammlung in mehreren Katalogen publiziert. Band 2 hat seinen Schwerpunkt auf Internationaler Naiver Kunst und Art Brut. Band 3 ist den Proponenten der Wiener Phantasten, aber auch Fink, Hauser, Herzig, Rainer, Hrdlicka, Janssen, Pichler, Pongratz, Ringel, Schröder-Sonnenstern, Staudacher, Walla und wichtigen kroatischen Art Brut Künstlern gewidmet. Die darin vertretenen Arbeiten wurden 2003 in einer Großausstellung im Palais Harrach gezeigt, wobei in einigen Säle erstmals auch Arbeiten von Warhol vorgestellt wurden. Band 4 hat „Arbeiten auf Papier – National und International“ zum Thema. Eine große Ausstellung fand anlässlich der Buchpräsentation im Infeld Haus der Kultur in Halbturn statt.

Auf der Insel Krk, Kroatien, erwarb Peter Infeld schon Ende der 1990er Jahre im Zentrum des mittelalterlichen Dörfchens Dobrinj ein mehrstöckiges Patrizierhaus, das er als Centar culture – Infeld für jährliche Sommerausstellungen aus- und umbauen ließ. Im Jahr 2000 wurde das ehemalige Jägerhaus im Schlosspark von Halbturn zum Infeld Haus der Kultur umgebaut. Bis heute waren in Halbturn bereits mehr als 50 Ausstellungen, die zum überwiegenden Teil eigene Sammlungsbestände zeigten.

500 Screen Infeld

Infeld - Haus der Kultur

7131 Halbturn, Parkstrasse 13

Tel: +43 (0) 2172 / 20123

Öffnungszeiten: Do-So, feiertags 13.00-18.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

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