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Sigrid und Franz Wojda sind beide in Kärnten geboren. Sie haben in den vergangenen 40 Jahren gemeinsam eine beachtliche Sammlung zeitgenössischer österreichischer und internationaler Gegenwartskunst aufgebaut. Das Leben Sigrid Wojdas stand bis zu ihrem Tod im Juli 2011 im Zeichen der Familie und der zeitgenössischen Kunst.

 

"Im September 1971 haben meine Frau Sigrid und ich auf Empfehlung eines Freundes eine kleine Galerie in Wien, das Atelier Gerersdorfer, besucht. Dort haben wir unser erstes Werk zeitgenössischer Kunst, die 'Wasserwelt' von Arnulf Rainer, erworben.  Meine Frau hatte gerade unser zweites Kind geboren und wir konnten an diesem Abend gemeinsam ausgehen. In Wien gab es damals gerade eine Handvoll Galerien. Der Galerist, den wir aufsuchten, war als Student auch Kulturreferent der Technischen Universität Wien gewesen, wo ich als Universitätsassistent meine Dissertation und Habilitation erarbeitete. Wir waren in guter Stimmung, fanden die aktuelle Ausstellung spannend, entdeckten ein Werk, das uns besonders ansprach, und erwarben dieses", schreibt Franz Wojda einleitend in seinem Buch "Das Sammeln zeitgenössischer Kunst", erschienen 2015 im Verlag für moderne Kunst. Und weiter: "Während der Einstieg in das Sammeln ein sehr naiver war, hat sich mit 'learning by doing' und meinem methodischen Zugang beim Sammeln eine durchaus abgerundete und auch fokussierte Sammlung entwickelt.“

Rezension des Buches siehe thurnhofer.cc

 

„40 Jahre lang hatte das Ehepaar Wojda zeitgenössische Kunst akkumuliert. Etwa die Hälfte davon im Ausland. Die erste Erwerbung war eine frühe, noch ganz dem Fantastischen Realismus verpflichtete Lithografie von Arnulf Rainer. Sie hängt im Rokokoraum der Klagenfurter "Burg" neben einem beeindruckenden "Tollkirschbaum" von Maria Lassnig“, berichtet die kleinezeitung.at (am 20.3.2012) anlässlich der Präsentation der Sammlung im Museum Moderner Kunst Kaernten (MMKK).

 

Siehe auch Bericht in derstandard.at vom 3. April 2012

FranzWojda

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