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Ein bisschen verhalten sich Kunst und Architektur so zueinander wie Chaos und Kosmos.

Inspiriert von dem Thema schuf Georg Popper das Triptychon (Tintenzeichnungen)

 

 „DasChaos nimmt erst Gestalt an, doch die Unsicherheit wächst.

WIE EIN SEILTÄNZER SCHWANKT DIE WELT VOR SICH HIN - UND WIR MIT IHR.“

Die 3 Zeichnungen sind je 21x10 cm groß; Gerahmt gesamt 50x50 cm

 

Ausstellung 17. bis 24. November 2026 in der Galerie Contemplor, 1070 Wien

 

Popper Triptychon

 

Der Künstler und Architekt erzählt über seine Geschichte:

Ich habe als Autodidakt nicht unbedingt das malerische, sondern in verschiedensten Techniken die Festhaltung von gedanklichen Inhalten bemüht.

1937 geboren, habe ich die Bombardierungen und unsere Verfolgung während der deutsche Besatzung 1944 in Budapest als Siebenjähriger mit meiner engsten Familie nur mit viel Glück überlebt. Man wollte uns auslöschen aber ich habe das Privileg mit 89 noch immer zu leben.

Nachdem die kleine Weberei meines Vaters 1949 von den Kommunisten verstaatlich wurde, galten wir als gebrandmarkte Kapitalisten und bekamen viele Probleme. Auch meine Studium nach der Matura 1956 wollte der Politkommisar der Hochschule für Angewandte Kunst verhindern. Nach der niedergeschlagenen Revolution, Anfang Dezember gelang uns die Flucht zu Fuß nach Wien

Studium: Akademie der Bildenden Künste Wien. Bühnenbild Diplom 1959, Architektur Diplom 1964, Prof Plischke Preis,

Tätigkeiten: 1959 bis 65 Diverse Büros in Wien und Stockholm

1965 bis 83 Chefarchitekt und Büroleiter im Groß-Architektenbüro Lintl           

1969 bis 2012 Selbständiger Architekt

1983 bis 86 Austrian Building Consult. Geschäftsführender Gesellschafter.

Generalplanung für Auslandsprojekte u.a. in: Budapest, Prag, Hamburg, Jordanien, Bagdad, Teheran, Peking, Saudi-Arabien, Damaskus, Pakistan.

Für die Planung eines Möbelhauses in Hamburg erhielt ich 1993 den Österreichischen Consulting Staatspreis.

 

Ich musste 75 Jahre alt werden um meine alten Träume erfüllen und mich zeichnerisch und malerisch wieder entfalten zu können. Auch als innere Verpflichtung von Krieg und Verfolgung geprägt. Bald wird niemand mehr hier leben, der weiß wie das Kriegsende sich anfühlt.

Mehrere Veröffentlichungen im „Brav Da“, über meine Werke und meine Geschichte.

Auch mit einer Sonderdruck-Beilage                                                                                                                                         

Vier große Einzel Ausstellungen: 2016, 2019 und 2022 in der Sechsschimmelgalerie und zuletzt Jänner 2026 in der Stadtgalerie Wiener Neustadt.

Gruppen-Ausstellung 2023 im Festsaal des Bezirksamtes 1040.Wien.

Neben vielen mittelgroßen, quadratischen Acrylbildern ist mir Zeichnen immer wichtiger geworden

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