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Das Bild des Kunstsammlers in den Medien ist geprägt von reichen Käuferschichten, die mit Geld um sich schmeißen. Oder von manisch getriebenen, die mehr für Kunst ausgeben als sie sich eigentlich leisten können.

10.1.2014 "Nicht der Besitz des Kunstwerks, sondern dessen Ausstrahlung ist das Wichtigste: Was man eigentlich kauft, wenn man Kunst kauf", dieser Frage geht der Rechtsanwalt, Hochschullehrer und freier Publizist Alfred J. Noll in einem Essay über "Sammler oder Liebhaber?" in Der Standard nach.

26.8.2013 "Auf dem Marktplatz der Kunst hamstern sie, was das Budget hergibt. Aber was treibt sie an - Besitz, gesellschaftliches Upgrading oder der Rausch beim Kauf? Ein Reisebericht" des Manager Magazins.

16.10.2012 Warum der Kunstsammler zum Vorbild des neuen Bürgers avanciert berichtet "Die Zeit" in ihrem Artikel "Helden des Konsums."

Der Kurator Gerrit Gohlke stellt bei einer Doppelausstellung in Potsdam und Berlin Werke der Sammlung Kienzle und Schürmann aus. Kunstwerke seien Sonderlinge, eigenwillige Charaktere, rebellische Störenfriede, sagt Gohlke. „Sie begehren auf, reden am Tisch mit vollem Mund und unterwerfen sich keineswegs der Besitzlust eines Patriarchen“, zitiert Richard Rabensaat den Kurator in den Potsdamer Neusten Nachrichten (8. Oktober 2012)

28.4.2012 "Leidenschaft zahlt sich aus" meint Christiane Meixner, in einem Tagesspiegel-Artikel über Kunstsammler: "Der Sammler ist ein scheues Wesen. Er will schon deshalb nicht auffallen, weil ihm die wachsende Popularität im Kunstbetrieb ein garantiertes Bombardement von Mails und Anfragen beschert."

Über "Kunst sammeln im schicken Kollektiv" schreibt Almuth Spiegler in Die Presse am Sonntag (26. August 2012), u.a. über die 21er-Haus-Kuratorin Bettina Steinbrügge.

Über den "Trieb zum Sammeln und zum Bauen" schreibt Almuth Spiegler in Die Presse am Sonntag (12. August 2012)

23.11.2011 "Das Wort von der brotlosen Kunst mag auf manche Künstler zutreffen, auf Sammler weniger. Kunstinvestitionen haben sich lange als inflationssichere Wertanlagen erwiesen. In Zeiten von Geldentwertung sind Bilder und Objekte daher begehrt", schreiben Mark Böschen udn Linde Rohr-Bongard in Ihrem Artikel KUNST IST KAPITAL (Manager Magazin)

Im FA Kunstverlag, Basel, erscheint in der Schweiz ein eigenes Magazin für Kunstsammler. Titel: artcollector

"Überall Kunstwerke, sogar auf dem Gästeklo: Als Promi-Anwalt hat Alan Kluger ein Vermögen gemacht, jetzt lebt er in Miami in der früheren Wohnung von Whitney Houston - er hat das Luxusdomizil zum Privatmuseum ausgebaut", berichtet Spiegel Online (13.12.2010)

6.5.2010 diepresse.com berichtet anlässlich der ViennaFair über "Privatsammler auf der Kunstmesse".

Über Rudolf Leopold und seine manische Sammelleidenschaft berichtet Der Standard am 28. Februar 2010 zum 85. Geburtstag des Sammlers.

15.1.2010 "Die großen und großzügigen Privatsammler, ob Erich Marx, Frieder Burda oder Udo und Anette Brandhorst, sammeln mehr oder minder das Gleiche. Und es ist kaum anzunehmen, dass sie dieses aus der selbst gewonnenen Erkenntnis von der höchsten Qualität der Arbeiten tun. Nahe liegt vielmehr der Verdacht, dass auch das Gefühl mitbestimmend ist, den geltenden Geschmackskonventionen genügen zu wollen. Die Kunstgemeinde, die in wenigen Wochen Künstlerinnen und Künstler zu höchstbezahlten Weltstars macht, ist klein und verschworen. Und jeder, der dazugehören möchte, kann es sich nicht leisten, auf den Erwerb von Kiefer, Richter oder Koons zu verzichten", schreibt der Kunstliebhaber und Rechtsanwalt Peter Raue in DIE ZEIT.

Der russische Immobilien-Developer Alexander Reznikow zeigt seine Sammlung im Wiener Künstlerhaus. Details siehe: esel.at

KUNSTSAMMLUNGEN PRIVATER UNTERNEHMEN
Vom Sponsoring zur Kulturvermittlung
Redaktion: Annemarie Türk
Wien: KulturKontakt Austria, 2008.
ISBN 3-9500934-7-8

Der Kunstsammler als Exhibitionist: „Die Zeit des stillen Hortens ist vorbei: Wer heute zeitgenössische Kunstwerke kauft, der zeigt sie auch gerne einem großen Publikum“, berichtet Die Welt am 20.4.2008

Den „Sultan im Swinger-Club“ verortet die Süddeutsche Zeitung. (Juli 2007)

Was reiche Russen kaufen berichtet Pjotr Awen, Präsident der Alfa-Bank, im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. (Juli 2007)

"Wahre Kunstsammler sind immer noch rar", schreibt Brigitte Borchhardt-Birbaumer in der Wiener Zeitung (12. April 2006)

"In keinem anderen Lebensbereich können Menschen mit geringem Einsatz von mehr oder weniger schlichten Materialien so unglaubliche Werte schaffen wie in der Kunst", schreibt FORMAT am 26.2.2006 in einem Artikel über "Österreichs reichste Sammler".

03.10.2005 – "Private Kunstsammlungen spielen im gegenwärtigen Ausstellungsbetrieb eine immer größere Rolle." Das schreibt profilüber die Ausstellung österreichischer Sammlungen im MuMok. Mit den Firmen- und Privatsammlungen verweist Museumsdirektor "Köb einerseits auf die schwierige budgetäre Lage seines Hauses, andererseits betont er die in Zeiten von Spektakelausstellungen nahezu vergessene Tatsache, dass die Hauptaufgabe von Museen das Sammeln ist", schreibt artnet am 10.11.2005 über das "Sammler-Jahr" des MuMok.

Über "Die neuen Helden" bzw. Sammler als "die neuen Stars des Kunstbetriebes" schreibt Die Zeit am 27.10.2005.

„Die Superreichen und die Kunst“ - unter diesem Titel berichtet kunstmarkt.com im August 2003 über die „weltweit wichtigsten Kunstsammler“.

120 Kasakov Ein Narr

Künstler des Monats:

Andrej Kasakov

im Schloss Reichenau

26.7. bis 23.8.2020