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Über "die geheime Sammlung Sanziany" schreibt Georg Kindel: "Hinter den Mauern des klassizistischen Palais, das dem russischen Fürsten und Kunstsammler Andrei Kirillowitsch Rasumowski vor 200 Jahren als Wohnsitz diente, verbirgt sich ohne Kenntnis der Öffentlichkeit eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Europas. Denn sie ist in Privatbesitz und außer für Freunde des Hauses für niemanden zugänglich. Während Fürst Rasumofsky Mäzen bedeutender Komponisten wie Mozart, Haydn und Beethoven war, setzen seine Nachfolger auf Warhol, Haring, Hrdlicka und Wurm." (Quelle: www.ooom.com, 14. Februar 2017)

 

Sammler Riklin

(Foto: ORFG)

 

Eigentümer der Sammlung sind Adrian Riklin, 56, und sein Partner Antonis „Toni“ Stachel, 50. Die Sammlung besteht  aus drei Elementen: Bildern, Skulpturen und Designstücken, in Summe sind das rund 1.400 Exponate. Dazu kommt eine Sammlung lithografischer Werke mit rund 1.000 Exponaten, die im Keller lagern und nicht ausgestellt werden.

 

Über seine Sammlerleidenschaft sagt Riklin im Interview mit Georg Kindel: "Wir sind emotionelle Sammler, also gehen nicht nach ­einem strategischem Plan vor wie zum Beispiel nach dem Motto: Wer hat die höchsten Wertanstiege? Das machen wir nicht. Unsere Emotion geht eindeutig in figurale Kunst, figural ist für mich ein Haus, ein Objekt etc. Was bei uns in der Sammlung relativ schwach repräsentiert ist, ist abstrakte Kunst. Da sind wir nicht die Sammler mit Herz dafür."

 

 

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26.7. bis 23.8.2020