logo

bild

News 2018

Xmas! What else? Diese Frage ist einfach zu beantworten: noch vor Weihnachten organisiert der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien ein gutes dutzend Konzerte und Lesungen! Und dazu kommt die offizielle Eröffnung der Weihnachtsausstellung am Montag, 3. Dezember 2018. Der Kunstraum zeigt

The Best of 2018 / Bilder der Ausstellung

Highlight der Ausstellung ist ein Zyklus von Ernst Zdrahal, der die Top Ten Events dieses Jahres in einer Serie von zehn Bildern festgehalten hat. Mit dabei: Viktor Miloserdov, Neujahrskonzert von Lada Atlantowa, das Cello-Quartett BelVieCelli, Literaturkonzerte von Natalja Schurina, Liedermacher Eduard Semjonow, die Organisatoren der Sommer-Ausstellung ArteMIX, die Schauspieler Amort und Filippelli, die Stargeigerin Yuliya Lebedenko, Pianist und Komponist Emanuel Schulz mit Claudia Guarin und Hans Georg Heinke, sowie Teona Mosia & Nikola Stanosevic,  

Am 5. Mai 2018, den 200. Geburtstag von Karl Marx, organisierte der Kunstraum ein Sit-IN zur Diskussion des Hauptwerks jenes Philosophen, der die Welt nicht nur interpretieren, sondern auch verändern wollte. Das Porträt von Karl Marx in der Serie von Ernst Zdrahal steht somit stellvertretend für die Vielfalt der Events des Kunstraums in den Ringstrassen Galerien.

Bilder des Zdrahal-Zyklus und der Ausstellung The Best of 2018

Eröffnung der Ausstellung: Montag, 3. Dezember 2018 um 18:00 Uhr

20 Ausstellungen und 130 Events: Konzerte, Lesungen und Diskussionen - mit dieser einmaligen Performance hat der Kunstraum in der Wiener Kulturszene  neue Maßstäbe gesetzt: Kunst ist mehr als die Ausstellung von Kunstwerken. Kunst bedeutet auch Vernetzung von Autoren, Musikern, Bildhauern und Malern mit dem Publikum. Der Kunstraum ist damit das größte rein privat finanzierte Kulturzentrum Wiens und ein einzigartiger Freiraum der österreichischen Zivilgesellschaft. Es gibt offenbar Institutionen, die öffentliche Bezuschussung dringender benötigen als der Kunstraum, z.B die Tageszeitungen "Österreich" und "Heute". Siehe auch "Heute! What else?"

 

RÜCKBLICK

VIDEO vom Jazz-Konzert mit Sobcyz und Müller auf youtube.com

 

Zdrahal Ernst 2018 2 500

 

Alle Künstler der Ausstellung:

Nese Banu Argadal

Manuela Eibensteiner

Roswitha Eisenbock

Karin Ganatschnig

Ulrich Gansert / ArteMIX

Luise Hirsch

Albert Hoffmann

Marina Janulajtite

Narma & David

Dusko Jovic

Paul Kaminski

Tonia Kos

Peter Ledolter

Igor Leontjew

Ilona Lesnaia

Eva Meloun

Christina Mitterhuber

Mikhail Rogalevich

(Gallery ARTEL MINSK)

Ludmila Salimbajeva

Monika S. Resch

Albert Schmidbauer

Rudi Svoboda

Denisa Tatar  →

Tatyana von Leys

Vanja Vujicic

Alexander Wachtel

Esther Wendt

Ernst Zdrahal

250 Tatar
 250 Grechanyk  

Skulpturen von

Igor Grechanyk

Manfred Kielnhofer

Heinz Knapp

Franz Krammer

Ivan Kulinski

Franz Wieser

"Promising Paradise" - nicht mehr und nicht weniger als das Paradies verspricht die Vienna Artweek 2018! Das lässt sich nicht überbieten. Doch mit zahlreichen Veranstaltungen bietet der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien bis zum Heiligen Abend 2018 the best of Art, Music and Literature! Kunst + Musik + Literatur, das ist der Kunstraum, das größte rein privat finanzierte Kulturzentrum Wiens. 

 

Am 12. November spielten Nataliya Striku, MandolineAnastasios Strikos, Klavier und Francesco Santoli, Tenor.

Konzert Anastasios 500

 

Nächstes Konzert: Dienstag, 20. November:Mozarts Requiem meets Händel

Während der ART WEEK, noch bis Samstag 24. November läuft im Kunstraum die AusstellungFARBE, EMOTIONEN und mehr mit insgesamt 25 Künstlern und Künstlerinnen aus Israel! 

 

Auch zahlreiche Autoren melden sich zu Wort. Am Montag, 19. November Hubert Herzog, am Donnerstag, 22. November Peter Zimmermann und am Dienstag, 27. November Tatyana von Leys.

 

Insgesamt organisiert und organisierte der Kunstraum auch in diesem Jahr wieder rund 130 Veranstaltungen. Am 3. Dezember wird die letzte Ausstellung des Jahres mit Ernst Zdrahal eröffnet. Er hat die Top Ten Events im Kunstraum aufgegriffen und in einer Serie im Format 50x70 cm interpretiert. Etwas außerhalb dieser Serie - aber doch charakteristisch für den Kunstraum - ist ein Porträt von Karl Marx. Immerhin hat der revolutionäre Philosoph am 5. Mai 2018 seinen 200. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass hat im Kunstraum ein SIT IN über Marx und sein KAPITAL im 21. Jahrhundert stattgefunden.

 

Weitere Events im Kunstraum ...

 

 

 

Gazmend Freitag ist ein zeitgenössischer Maler mit albanischen Wurzeln. Er malt realistische Motive in farbenprächtigen Ölmalereien oder Porträts mit dem Bleistift. Mit diesen Techniken verarbeitet und reproduziert er Erinnerungen an seine Heimat, ihre Landschaft und Menschen, und verbindet sie mit seinem heutigen Leben.

 

250 Gazmend Freitag im Atelier Die Kunst von Gazmend Freitag entspringt auch seinen Erfahrungen als Kosovo-Albaner in der Diaspora, zur Zeit der Balkankriege in den 90er-Jahren. Das Leid, aus der Heimat vertrieben worden zu sein, teilt er mit den vielen Flüchtlingen der Gegenwart. Als Jurastudent floh er 1990 zunächst nach Deutschland. 2013 begann Freitag den Universitätslehrgang „Aktzeichnen“ an der Kunstuniversität Linz unter der Leitung von Annelies Oberdanner. Seine Biographie wurde ein Beispiel für gelungene Integration einer feinfühligen Künstlerpersönlichkeit mit einer überaus positiven Lebenseinstellung. Kunst entdeckte Freitag auch als Kommunikationsmittel, über seine Werke teilt er sich vielen Menschen mit.
   

Gazmend Freitags Œuvre umfasst Porträts von alten und neuen Weggefährten. Auch Akte malt er häufig. Außerdem bringt Freitag gern Stadtszenen auf die Leinwand, wie seinen heutigen Lebensmittelpunkt Linz oder Reiseimpressionen. Dabei faszinieren ihn vor allem Brücken, die als Symbol für seine internationale Verbindung verstanden werden können. Er bevorzugt das Zeichnen mit Bleistift, Kreide, Tusche und Ölmalerei auf Leinwand. Viele der Werke verkörpern schöne Momente. Der Künstler malt im Stil der Klassischen Moderne, zwischen Impressionismus und Expressionismus schafft er eine neue, zeitgemäße Form des Realismus. So kann er zurecht als einer der Größen der zeitgenössischen internationalen Kunst bezeichnet werden.

 

Freitag ist ein Künstler, der die Geheimnisse der Figuration gut kennt und sie benutzt, um erstaunliche Werke zu schaffen. Er kann die Emotionen ausdrücken, die er in seiner Umgebung beobachtet und neue stilistische Dimensionen eröffnen. Aus seinen farbenfrohen Kompositionen scheint Romantik, Landidyll und Lebensfreude.

 

Auf der ART Salzburg von 19. bis 21. Oktober 2018 sind Gazmends Bilder auf dem Stand der Galerie ARTINNOVATION zu sehen.

In Wien wird Gazmend Freitag exklusiv vom Kunstraum in den Ringstrassen Galerien vertreten. Großen Erfolg hatte er mit seiner Aktion "Kiss me Kate

 

500 Gazmend Logo

 

17. November 2018 - "Der Kunstmarkt ist undemokratisch" ist der Titel eines Interviews, das Magnus Resch dem Monopol-Magzin gegeben hat. Demnach hat der Autor mit Wissenschaftlern die Karrieren von 500.000 Künstlern untersucht. Das Ergebnis der Studie ist im "Science"-Magazin erschienen.

Screen Resch 500

Im Interview sagt Resch: "Ich war erstaunt, wie undemokratisch der Kunstmarkt ist. Es gibt ein kleines Netzwerk von Institutionen, die den Erfolg gepachtet haben. Hier werden die Superstar-Künstler gemacht, die unsere Enkel im Museum bestaunen. Alle anderen sind in Insel-Netzwerken, weit weg vom gelobten Land und ohne große Erfolgsaussichten."

 

Hätte Resch "Die Kunstmarkt-Formel", erschienen 2014, gelesen, wäre er wohl weniger erstaunt gewesen. Dort steht nämlich: "Es gibt keinen Kunstmarkt, sondern sehr viele Kunstmärkte. Und die Durlässigkeit ist sehr gering, sowohl horizontal als auch vertikal." Magnus Resch dazu: "Das Netzwerk ist undurchlässig – Aufstiegschancen gleich null. Fängt man einmal in der Insel an, bleibt man auch da. Der Kunstmarkt gleicht dem Kastensystem in Indien."

 

Siehe auch: Ein Lercherlschas erobert die Kunstszene

 

Weiters meint Magnus Resch:

"Es ist erschreckend, dass Künstler an den Akademien lernen, wie man den Pinsel hält, aber nicht, wie der Kunstmarkt funktioniert. Ich plädiere seit Jahren für mehr Management in der Kunst. ... Es ist also ein Irrglaube zu meinen, dass erfolgreiche Künstler besonders talentiert sind. Erfolgreiche Künstler sind schlichtweg im richtigen Netzwerk.

Der Kunstmarkt hat ein Riesenroblem: Keiner kauft Kunst. Die Anzahl der verkauften Werke ist seit Jahren rückläufig, zwischen 2007 und 2017 sogar um 20 Prozent gesunken. ... Was mich wundert, ist, dass alle Insel-Institutionen beschäftigt sind, Ausstellungen zu organisieren, anstatt dagegen auf die Barrikaden zu gehen! Es braucht also eine Intervention von außen. ... Staatliche Museen müssen Künstlern Ausstellungen geben, die nicht von den Top-Galerien kommen."

 

Über Qualität

"In den meisten Künsten kann Qualität nicht gemessen werden. Im Sport ist das einfacher: Der beste Golfer ist der, der am wenigsten Schläge braucht. Der beste Sprinter ist der, der die 100 Meter am schnellsten rennt. In der Kunst geht das nicht. Hier übernimmt das Netzwerk. Ein paar Kuratoren, Galeristen, Museumsdirektoren und reiche Sammler bestimmen, was gute Kunst ist – und was unsere Kinder im Museum bestaunen dürfen.  ...

Es gibt keine Qualität in der Kunst. Das hat Duchamp mit seinem Urinal doch schon 1917 bewiesen. Wie kann ein Pissoir qualitativ hochwertige Kunst sein? Das ist doch Blödsinn. Umverteilung ist daher das falsche Wort. Ich nenne es Fairness und Gleichberechtigung, damit jeder erfolgreich werden kann – ganz unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und sexueller Orientierung." 

 

Die Problematik der Aussagen "es gibt keine Qualität in der Kunst" und "Kunst ist nicht definierbar" wurde auch in der "Kunstmarkt-Formel" abgehandelt. Es ist ja wunderbar, wenn Magnus Resch für seine Dissertation Daten von einer halben Million Künstlern auswertet, doch die Literatur zum Thema sollte man halt auch kennen. Zumindest wenn man eine Dissertation schreibt. 

 

Ergänzung 14.1.2019 von Otto Hans Ressler via facebook: "3500 Euro netto pro Jahr verdienen Österreichs bildende Künstler im Durchschnitt aus künstlerischer Tätigkeit. Die überwiegende Mehrheit der Künstler muss ihr Einkommen deshalb durch Zusatzjobs aufstocken, wodurch regelmäßig 50 Stunden Wochenarbeitszeit anfallen – und die künstlerische Arbeit leidet. Nicht nur Künstler, sondern auch Vermittler, Kunstwissenschaftler und die meisten übrigen der im Kulturbereich Beschäftigten sind von der prekären Einkommenssituation betroffen. Der Umgang mit kreativen Menschen ist eine Schande für eines der reichsten Länder der Welt."

 

WERBUNG

PARALLELAKTION KUNST 2019: Programm + Kunst zu gewinnen

 

Die Parallelaktion Kunst 2018 startet am Montag, 24. September 2018 in die vierte Woche. Am Montag-Abend präsentiert die ÖGKM den „Clowndoktor“, der aus seinem Buch "Frustschutzmittel" liest. Eine weitere Buchpräsentation organisiert Anima Incognita am Mittwoch zum Thema: Industrialisierung + Frauen + Literatur (Bild: Erich Kreutzer, Tamara Matara, Marina Janulajtite, (c) Diana Wiedra) 

500 Erich und Marina c Diana

 

Am Dienstag, 25. September, eröffnet – unabhängig von der Parallelaktion 2018  – die Parallel 2018, in Hybrid zwischen Kunstmesse, Ausstellungsplattform und Studio von Kunstschaffenden. Die Parallel Vienna nutzt leerstehende Gebäude, in diesem Jahr den ehemaligen Bürokomplex in der Lassallestraße 1 unweit vom Praterstern. Das Gebäude wurde von Wilhelm Holzbauer Ende der 80er Jahre geplant und Anfang der 90er Jahre fertiggestellt. Ursprünglich für IBM entworfen, diente es danach bis zur seiner weiteren Veräußerung als Verwaltungsgebäude für einen Finanzdienstleister. Nun hat ein neuer Eigentümer das Gebäude erworben und dieses – bevor es umgestaltet und adaptiert wird – der Parallel zur Verfügung gestellt.

Screen Paralle Lasalle

 

Am Mittwoch, 26. September, eröffnet die Vienna Contemporary. Erstmals kostet die Vernissage der Messe 35 Euro Eintritt. Günstiger ist danach der Besuch, die Tageskarte kostet 15 Euro. Die viennacontemporary vereint 118 Galerien und Institutionen aus 27 Ländern unter dem Dach der Marx Halle. Auch in diesem Jahr präsentiert die Kunstmesse ein umfangreiches Programm mit den kuratierten Sonderpräsentationen wie ZONE1 mit junger Kunst und und Focus: Armenia. Focus: Armenia skizziert unter dem Titel Dreaming Alive eine Landkarte der aktuellen zeitgenössischen Kunstszene in Armenien und bietet einen Einblick in die Infrastruktur der armenischen Kunstwelt aus dem Blickwinkel von sechs zeitgenössischen KünstlerInnen. Der Programmpunkt Living image zeigt Kunstfilme zum Thema Musik mithilfe der Technologie der Augmented Reality.

Screen Viennecontemporary

 

Perfekt im Timing tritt von 28. bis 30. September auch noch der Kunstsalon Perchtoldsdorf am Rande Wiens gegen die Events in mehr oder weniger gut erreichbarer Lage an.  Und nach knapp einer Woche Pause kehrt die Kunst zurück ins Zentrum, dorthin wo die Parallelaktion immer schon war. In Aula der Wissenschaft (Wollzeile 27, 1010 Wien) läuft von 6. bis 14. Oktober die FairForArtVienna / Fair For Art Vienna

 

120 Lilia

Ernst Zdrahal

zum 75er

der Kunstraum

das Kulturzentrum

für Musik

Literatur

Philosophie

& Kunst